Schrecklicher Unfall auf der A5 – Rund 50 Gaffer spazieren auf der Autobahn!

Symbolbild Foto: Fabian Geier

Ettlingen (ots) – Zu einem Auffahrunfall in der Baustelle der Autobahn 5 zwischen Rastatt Nord und Karlsruhe Süd ist es am Dienstag gegen 12.15 Uhr gekommen.

Eine 55-jährige Mercedes-Fahrerin hat auf der rechten Spur einen stehenden Lastwagen übersehen und ist aufgefahren.

Dabei rutschte das Fahrzeug unter den Unterfahrschutz des Lastwagens. Glücklicherweise wurde die Frau nicht eingeklemmt und konnte sich befreien. Obwohl der Rettungshubschrauber vor Ort war, wurde die Schwerverletze mit einem Rettungswagen in eine Klinik eingeliefert.

Der Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Die Fahrbahn in Richtung Karlsruhe musste zunächst voll gesperrt werden, konnte zeitweise auf einer Fahrbahn am Unfallgeschehen vorbeigeleitet werden und wurde für die Aufräumarbeiten dann wieder voll gesperrt. Zeitweise bildete sich ein Stau von circa 10 Kilometern Länge. Gegen 13.45 Uhr waren dann beide Fahrstreifen wieder für den Verkehr frei gegeben.

Zu sehr unschönen und absolut gefährlichen Szenen kam es am Unfallort aufgrund von Schaulustigen. Beamte des Polizeipräsidiums Einsatz waren zum Unfallzeitpunkt in der Gegenrichtung auf der Autobahn 5 unterwegs und sperrten diese, um zum Unfall zu gelangen und erste Maßnahmen einzuleiten.

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Diese Sperrung nutzten circa 50 Personen, die hinter dem Unfall im Stau standen um an die Örtlichkeitheranzukommen. Sie spazierten auf der Autobahn umher, übersprangen
die Leitplanke und beobachteten das Geschehen.

Über Lautsprecher mussten die Gaffer von der Polizei dazu aufgefordert werden, sich
wieder zu ihren Fahrzeugen zu begeben. Dadurch konnte die nach Süden führende Richtungsfahrbahn erst mit einer gut 20-minütigen zusätzlichen und aus polizeilicher Sicht völlig unnötigen Verzögerung wieder freigegeben werden. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass die mit der Absperrung betrauten Beamten erst im letzten Moment
vor der Fahrbahnfreigabe die Fußgänger in einiger Entfernung erkannten und dadurch mögliche schlimmere Folgen gerade noch verhindern konnten.