E-Autos müssen grüne Plakette erhalten – Bürger wenig begeistert

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Symbolbild © istockphoto/Sven Loeffler

Anscheinend benötigen Fahrzeuge, die mit Strom fahren, ebenfalls eine grüne Plakette. Die Bürger und E-Auto-Besitzer sind wenig begeistert davon.

Manchmal finden Autofahrer die Bürokratie unangenehm. Nun benötigen nämlich E-Autos ebenfalls die grüne Plakette.

Unmut macht sich breit

Die Nachricht, dass Fahrzeuge eine grüne Plakette benötigen, wenn sie in die sogenannten Umweltzonen fahren wollen, hat damals zur Einführung schon zu vielen Protesten und zu Unmut geführt.

Jetzt sollen auch E-Autos diese Plakette vorweisen, um die Umweltzonen befahren zu können. Die Stuttgarter Innenstadt ist eine grüne Umweltzone. Das heißt, nur das Fahrzeug, das die grüne Plakette hat, darf hier fahren.

Grüne Plakette und das Missverständnis

Diese Plakette ist eigentlich dafür da, um anzuzeigen, welcher Emissions-Typ das Fahrzeug ist. Ein E-Auto stößt eigentlich keine Emissionen aus. Daher sorgt diese Regelung für E-Autos für Verwirrung.

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Das klingt absurd, aber die Großstädte kämpfen massiv mit Feinstaub. Besonders Stuttgart hat hier ganz schlechte Werte und überschreitet regelmäßig die Grenzwerte. Seit März 2008 ist die Stadt Stuttgart eine Umweltzone.

Emissionen reduzieren

Mit der grünen Plakette wird angezeigt, dass das Fahrzeug wenig Emissionen ausstößt und daher in der Zone fahren darf. Dadurch soll die Schadstoffemission reduziert werden. Auch E-Autos benötigen jetzt eine solche Plakette.

Zwar stoßen sie keine Emissionen aus, aber auf den ersten Blick muss ersichtlich sein, dass die Fahrzeuge die Umweltzone befahren dürfen. Daher ist per Gesetz geregelt worden, dass auch E-Autos die Plakette benötigen. Wer sich nicht daran hält, kann ein Knöllchen kassieren.